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Wehre bedeuten höchste Lebensgefahr.
Mitte August trafen sich Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stregda und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Eisenach zu einem Erfahrungsaustausch am Werra-Wehr in Spichra.
„Ziel der Veranstaltung war es, den Umgang mit Rettungsmitteln, wie zum Beispiel Rettungsleinen und Spineboard, im und am Wasser zu üben“, erklärt Martin Schäfer, Technischer Leiter Einsatz der DLRG in Eisenach. „Auch sind Wehre generell besondere Gefahrenquellen.“
Bei Wehren strömen die oberen Wasserschichten immer mit größerer Geschwindigkeit als die unteren. Ein Schwimmer wird stets mit den oberen Wasserschichten an die Wehrkante gedrückt oder aber über den Kamm hinweggespült. Selbst ein Sturz ohne Verletzungsfolgen reduziert nicht die Gefahr, weil die meist vorhandene Wasserwalze unterhalb des Wehrfalles weitere Gefahren birgt. Wehre bedeuten höchste Lebensgefahr.
Am Ende des Tages waren sich alle einig, einen solchen Erfahrungsaustausch zu wiederholen.