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Drei Nachwuchssportlerinnen der DLRG Eisenach behaupten sich gegen starke internationale Konkurrenz – Henriette Penz verpasst das Finale nur knapp
Halle (Saale)/Eisenach. Mit drei persönlichen Bestzeiten und einem hervorragenden zwölften Platz sorgte Henriette Penz für das sportliche Glanzlicht aus Eisenacher Sicht beim 28. Salzpokal im Rettungsschwimmen in Halle (Saale). Damit verpasste sie den Einzug in das Finale der besten acht Rettungsschwimmerinnen nur knapp. Doch auch ihre Mannschaftskameradinnen Nele Sophie Höft und Emilia Steinbach wussten bei dem hochklassig besetzten Wettkampf zu überzeugen.
Mit mehr als 300 Sportlerinnen und Sportlern aus über 30 Vereinen verzeichnete der traditionsreiche Salzpokal am 17. und 18. Oktober in Halle/ Saale einen neuen Teilnehmerrekord. Neben deutschen Spitzenathleten, darunter auch Welt- und Europameister, gingen Rettungsschwimmer aus Tschechien und der Schweiz an den Start. Entsprechend groß war die Konkurrenz für die drei Nachwuchssportlerinnen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Ortsgruppe Eisenach, die sich in einem Feld von 56 Teilnehmerinnen ihrer Altersklasse behaupten.
Nele Sophie Höft zeigte einen überzeugenden Wettkampf. Über nahezu alle Strecken blieb sie dicht an ihren bisherigen Bestleistungen. Ausgerechnet über die von ihr wenig geliebten 200 Meter Hindernisschwimmen gelang ihr sogar eine neue persönliche Bestzeit.
Für Emilia Steinbach stand dagegen vor allem das Sammeln wertvoller Wettkampferfahrung im Mittelpunkt. Erstmals stellte sie sich den längeren und anspruchsvolleren Rettungssportdisziplinen, darunter 200 Meter Hindernisschwimmen und 100 Meter Retten einer Puppe mit Flossen. Trotz einer krankheitsbedingt eingeschränkten Vorbereitung schlug sich die junge Eisenacherin gut und meisterte die neuen Herausforderungen mit großem Einsatz.
Mannschaftsleiter Steffen Schulze zeigte sich entsprechend zufrieden: „Ich bin sehr stolz auf unsere drei Schwimmerinnen. Sie haben sich in einem außergewöhnlich starken Teilnehmerfeld hervorragend behauptet.“
Zum Eisenacher Team gehörte außerdem Katrin Höft, die als Kampfrichterin mit dafür sorgte, dass die Wettkämpfe regelkonform und fair ausgetragen wurden.
Für die Eisenacher Rettungssportlerinnen war der Salzpokal zugleich eine wichtige Standortbestimmung mit Blick auf den nächsten Saisonhöhepunkt. Bereits am 6. und 7. November stehen in der Olympia-Schwimmhalle in München die Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften im Rettungsschwimmen auf dem Programm.
„Der Salzpokal war für uns die perfekte Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften. Wir konnten wichtige Erfahrungen sammeln und zusätzliches Selbstvertrauen gewinnen. Genau das nehmen wir jetzt mit nach München“, so Schulze abschließend.