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Ob sich der Trainingsfleiß und die Einsatzbereitschaft gelohnt haben, zeigt sich Ende August, wenn die Zulassung zu den Deutschen Meisterschaften veröffentlicht wird.
Es gibt zwei Wege, um sich für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im Rettungsschwimmen zu qualifizieren. Entweder, man wird Thüringer Meister, oder man erschwimmt sich eine so gute Punktzahl, dass man auch als nicht Landessieger einen der 32 begehrten Startplätze ergattert. Die Anzahl der Punkte ergibt sich aus dem Abstand der geschwommenen Zeit zum Deutschen Rekord. Tausend Punkte werden für die Einstellung des Rekordes vergeben. Gewertet werden drei Disziplinen in Summe.
Die Eisenacher Pia und Tim Kammler, Henriette Penz und die Staffel AK13/14 weiblich (Emilia Steinbach, Lena Marie Wolter, Tessa Hartmann, Heidi Weber, Emily Schill) verpassten teils als Zweitplatzierte den Landesmeistertitel nur denkbar knapp. Um sich trotzdem eine gute Ausgangsposition für die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften Anfang November in München zu verschaffen und eine starke Punktzahl, gingen sie am vergangenen Wochenende bei den 52. Hessischen Meisterschaften an den Start. Und sie schlugen sich hervorragend. Wenn sie als Thüringer nicht außer Konkurrenz gewertet worden wären, hätten sowohl Pia als auch Henriette das Podest erklommen. Auch Tim hätte sich locker unter die fünf Besten platziert. Alle drei knackten in mindestens einer Disziplin die 800-Punkte-Marke.
Auch die Mädchen der Staffel Ak13/14 lieferten eine starke Leistung ab.
„Obwohl eine Schwimmerin krankheitsbedingt kurzfristig ausgefallen ist, zeigten die Mädchen einen unglaublichen Teamgeist. Ursprünglich nur als Helferin vor Ort, sprang Emily Schill ohne zu zögern ein“, freut sich Christian Becker, Trainer vor Ort.
Doch die Eisenacher waren nicht nur im Wasser aktiv. Als Kampfrichter sorgten Marco, Christian und Kerstin Becker und Katja Mäurer für einen regelkonformen Ablauf der Veranstaltung.
Ob sich der Trainingsfleiß und die Einsatzbereitschaft gelohnt haben, zeigt sich Ende August, wenn die Zulassung zu den Deutschen Meisterschaften veröffentlicht wird.
Über den Rettungssport
Aus der humanitären Idee, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen und auszubilden, entwickelte sich der Rettungssport. Er ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Neben der Schnelligkeit beim Schwimmen kommt es für die Sportler vor allem darauf an, bestimmte Hilfsmittel zur Wasserrettung, zum Beispiel Flossen oder den Gurtretter, bestmöglich zu beherrschen.
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) stellt als Spitzenverband im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) die Nationalmannschaft im Rettungssport.